Keine Frage: Der 1.FC Nürnberg hat sich die laufende Zweitligasaison anders vorgestellt. Statt um den Aufstieg mitzuspielen, rangiert der Klub nur auf den Plätzen hinter den begehrten Aufstiegsrängen. Am Samstag möchten die Franken ihre Fans mit einem Erfolg gegen Abstiegskandidat Aue versöhnen.


Trainer Michael Köllner ist optimistisch, dass der FCN eine gute Leistung gegen die Spieler aus dem Erzgebirge zeigen wird - auch wenn seine Mannschaft zuletzt nicht viele Argumente geliefert hat, ihr beim Spielen zuzusehen. Trotzdem werden am Samstag (13 Uhr) gegen den FC Erzgebirge Aue wohl mindestens 25.000 Zuschauer ins Stadion Nürnberg kommen. Die treuen Fans des Clubs, die in den letzten Monaten oft leiden mussten, sollen nach langer Zeit nochmal einen überzeugenden Erfolg des FCN sehen.

1. FC Nuernberg v FC St. Pauli - Second Bundesliga

   Macht seine Jungs für das Saisonfinale heiß: Club-Trainer Michael Köllner.


Köllner kann dabei auf einige Alternativen zurückgreifen, die jüngst fehlten; die Lage entspannt sich "von Tag zu Tag" wie der Coach der Franken unter der Woche erklärte. Neben Torwart Thorsten Kirschbaum sind auch Ondrej Petrak und Cedric Teuchert wieder einsatzfähig, Mittelfeldspieler Kevin Möhwald wird wohl in jedem Fall in die Startelf zurückkehren. 

Fehlen wird dafür definitiv der Abwehrspieler Even Hovland aufgrund einer Sperre, auch Kollege Georg Margreitter ist noch fraglich.


Doch woraus ziehen die Franken ihre Motivation für einen versöhnlichen Saisonabschluss? Der Trainer sieht seine Mannschaft keineswegs im gesicherten Mittelfeld, der Abstand auf Rang 16 beträgt lediglich fünf Zähle, somit wären drei Punkte gegen Aue ein wichtiger Meilenstein:  "Wir können einen großen Schritt machen und den werden wir auch machen", glaubt Michael Köllner.