Dass der FC Bayern in den kommenden Jahren mit Blick auf die alternden Franck Ribéry und Arjen Robben zum Handeln gezwungen ist, dürfte klar sein. Medienberichten zufolge nehmen die Münchner nun einen Senkrechtstarter von der AS Monaco ins Visier. Will man eine Verpflichtung realisieren, müsste an der Säbener Straße das Portemonnaie wohl weit geöffnet werden.


Für die AS Monaco läuft es derzeit wie am Schnürchen: In der heimischen Ligue 1 belegt der Klub aus dem Fürstenstaat vor Serienmeister Paris St. Germain mit drei Punkten Vorsprung den ersten Platz des Classements. In der Champions League kegelte das Ensemble um Cheftrainer Leonardo Jardim vor Kurzem Manchester City aus dem Wettbewerb und trifft nun im Viertelfinale auf Borussia Dortmund.


Prunkstück der Monegassen ist vor allem die brillierende Offensive. Satte 84 Tore in 29 Ligaspielen erzielte die vorderste Reihe. Herausragende Akteure sind unter anderem Falcao (16 Tore/4 Assists), Kylian Mbappé (10/7) und Bernardo Silva (6/9). Letztgenannter soll es einem Bericht der Mundo Deportivo zufolge auf die Liste des FC Bayern geschafft haben.

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Der 22-Jährige fühlt sich auf den offensiven Außenbahnen am wohlsten, spielt dort rechts wie links. Mit Blick auf die alternden Bayern-Stars Franck Ribéry (33) und Arjen Robben (33), die zudem sehr verletzungsanfällig sind, haben die Münchner auch durchaus Bedarf auf dieser Position. Doch ein Wechsel des noch bis 2020 Gebundenen ist mehr als unrealistisch.


Dass der 22-jährige Portugiese auf zahlreichen Listen der europäischen Topklubs auftaucht, ist freilich logisch. Dass er aber gerade nach München wechseln wird: eher nicht. Entscheidend ist hier die Glaubwürdigkeit der Quelle.


Die Sportzeitung Mundo Deportivo bringt ihn als möglichen Nachfolger von Xabi Alonso ins Spiel, der seine Stiefel zum Ende der Saison an den Nagel hängen wird. Da der Spanier im zentral defensiven Mittelfeld den Taktgeber spielt, müsste Bayern-Trainer Carlo Ancelotti eine größere Umschulungsmaßnahme bei Silva vornehmen.