Im vergangenen Transferfenster musste der 1. FC Nürnberg wieder einmal seinen besten Spieler ziehen lassen. Guido Burgstaller zog es in die Bundesliga zum befreundeten FC Schalke. Club-Sportchef Andreas Bornemann musste für die Veräußerung des Österreichers viel Kritik einstecken, stellt aber klar, dass sich bei Toren des Malochers vor allem die klamme Vereinskasse freuen darf.

FC St. Pauli v 1. FC Nuernberg - Second Bundesliga

Starke 14 Tore in 16 Spielen erzielte Guido Burgstaller in der Hinserie für den 1. FC Nürnberg. Im zurückliegenden Winter-Transferfenster wechselte der Österreicher schließlich für 1,5 Millionen Euro zum FC Schalke. Sportchef Andreas Bornemann musste sich nach dem Verkauf des Goalgetters viel Kritik gefallen lassen. Der Manager habe mit dieser Handlung die letzte Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga verspielt, lautete der allgemeine Fan-Tenor.


In sportlicher Hinsicht ist der Verlust Burgstallers zwar nicht zu verkraften, wirft man aber einen zweiten Blick auf das Spektrum, wird deutlich, dass der Verkauf wohl doch nicht so schlecht war, wie alle denken. „Wie in der Branche üblich, wurden bei dem Wechsel für diverse Erfolgsfälle Nachschläge vereinbart, die ich hier aber nicht öffentlich machen will. Fakt ist, dass uns sein derzeitiger Torriecher bestimmt nicht schadet“, verriet Bornemann der Bild.


Burgstaller habe gerade noch fünf Monate Vertrag gehabt und noch keinen Nachweis seiner Klasse in der Bundesliga erbracht, so der 44-Jährige weiter: „Dafür ist der Erlös, den wir erzielen konnten, nicht so schlecht, denke ich.“ Der Österreicher erzielte in seinen bisher zwölf Einsätzen für die Knappen starke sechs Tore. Trifft er weiter, wird am Ende auch in Nürnberg die trübe Stimmung nach dem Abgang etwas aufgehellt werden.

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