​Beim Debüt des Interimstrainers Michael Köllner besiegte der 1. FC Nürnberg im heimischen Stadion den Abstiegskandidaten aus Bielefeld mit 1:0. Ein zweifelsfrei wichtiger Sieg, um das Umfeld nach den schlechten Ergebnissen wieder zu beruhigen. Die Fanszene des Clubs entscheidet sich trotzdem für eine drastische Maßnahme.


Laut einem Bericht des Portals nordbayern verzichten die Fan-Gruppierungen Ultras Nürnberg und Banda Di Amici in Zukunft auf die optische Unterstützung der Mannschaft. So sollen die Fans dieser beiden Gruppierungen in ihren Spieltagsflyern angekündigt haben, dass ihnen die derzeitige Situation des Vereins nicht passt und dass die Spitze des Eisbergs erreicht ist. Im Vorfeld der Partie appellierte bereits Interimstrainer Michael Köllner an die Fans: "Mit Traurigkeit werden wir nichts gewinnen. Wir brauchen die Fans".

In den Spieltagsflyern kündigten die Fans außerdem an, in Zukunft auf Schwenkfahnen, Doppelhalter und kleine Schwenker zu verzichten. Die Beziehung zwischen der Fanszene und der Vereinsführung ist schon seit Oktober 2016 zerrüttet. Im Oktober 2016 hatte die Vereinsführung die Fans öffentlich kritisiert, nachdem beim Auswärtsspiel in Karlsruhe Pyrotechnik angewandt wurde. 


Beim letzten Heimspiel gedenkte die Nordkurve Nürnberg dem kürzlich verstorbenen sozialpädagogischen Mitarbeiter und FCN-Fan Heino Heissler mit einem großen Spruchband.