Nach neun Jahren bei Borussia Dortmund wechselte Jakub Blaszczykowski im vergangenen Sommer zum VfL Wolfsburg. Der Pole freut sich, am Samstag wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren. Des einen Freud, des anderen Leid: Während sich der Ex-Borusse auf die Begegnung freut, muss Sorgenkind Mario Götze einmal mehr von der Tribüne aus zuschauen.

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An der Dortmunder Strobelallee hätten die Fans Jakub Blaszczykowski am liebsten ein Denkmal gebaut, am Ende folgte der von Vereinsseite her etwas unsanft durchgeführte Abgang zum VfL Wolfsburg. Schon während des Hinspiels (1:5) hatten die BVB-Fans den Polen lauthals gefeiert. Am Samstag (15.30 Uhr) kehrt Blaszczykowski in seine alte Heimat, den Signal Iduna Park, zurück.


„Das wird für mich ein besonderer Tag. Ich habe viele gute Momente dort gehabt, viele Freunde kennengelernt. Vom Zeugwart bis hin zum Präsidenten habe ich mit jedem guten Kontakt gehabt“, sagt der Außenstürmer laut der Bild. Die Freundschaften will er während der 90 Minuten jedoch vergessen: „Aber jetzt spiele ich für den VfL und uns ist wichtig, dass wir gut spielen und Punkte holen.“


So ganz wie in alten Tagen wird es für Blaszczykowski aber dennoch nicht werden. Aufgrund der unrühmlichen Vorkommnisse gegen RB Leipzig (1:0) ist die Südtribüne für das Spiel gegen die Wölfe komplett gesperrt. In diesem Sinne wittert auch Cheftrainer Valérien Ismaël seine Chance: „Für Dortmund kann ich mir vorstellen, dass es ein Nacheilt ist. Es ist wichtig, dass wir fokussiert sind und es für uns nutzen auf irgendeine Weise.“


Götze fehlt weiterhin verletzt


Während Blaszczykowski vor seiner Rückkehr ins Westfalenland auf Wolke sieben schwebt, ist Mario Götze zu Tode betrübt. Der Weltmeister von 2014 fehlt bereits seit drei Pflichtspielen. Laut der Bild kommt auch das Spiel gegen Wolfsburg zu früh. Demnach fehlt der 24-Jährige aufgrund von Adduktorenbeschwerden aus, kann aber am Donnerstag wieder mit dem individuellen Training beginnen.