​Nachdem der 1. FC Nürnberg seinen Top-Angreifer Guido Burgstaller im Winter an den FC Schalke 04 verloren hat, ist Tim Matavz der torgefährlichste Offensivspieler im Kader der Franken. Der 28-jährige Slowene konnte bis zu diesem Zeitpunkt fünf Tore in 14 Begegnungen erzielen. Doch zuletzt befand sich Matavz in einer kleinen Tor-Krise.


„Ich weiß, dass ich in den letzten beiden Heimspielen einiges liegen gelassen habe. Aber als Stürmer hat man solche Phasen. Ich darf jetzt nicht den Fehler machen, auf dem Platz zu viel nachzudenken und mir selbst Druck zu machen“, so die Leihgabe vom FC Augsburg gegenüber der Bild. Zuletzt hätte Matavz mit seinen Großchancen sowohl das Spiel gegen Dynamo Dresden, als auch gegen Eintracht Braunschweig fast alleine entscheiden können.


Sein Trainer Alois Schwartz sieht die Krise des Stürmers nicht so dramatisch und bleibt ruhig: „Ihm fehlt nach seiner Verletzungspause vielleicht noch ein wenig die Sicherheit. Wichtig ist doch, dass er überhaupt zu Chancen kommt. Wäre das nicht so, müssten wir uns Gedanken machen.“

Der Verlust von Guido Burgstaller fällt deshalb so schwer ins Gewicht, da dieser bis zum letzten Winter 14 Treffer in 16 Spielen für den ´Klub´ beisteuern konnte. Eine Quote die erst einmal kompensiert werden muss – weshalb die Nürnberger ganz besonders auf Tim Matavz angewiesen sind.


Der 1. FC Nürnberg belegt aktuell den achten Tabellenplatz in der zweiten Fußball-Bundesliga. Am nächsten Montag trifft man auf 1860 München – eine gute Gelegenheit für Matavz wieder in die Spur zu finden, wie er selbst meint: „Das Spiel bei den Löwen am Montag wäre ja der ideale Zeitpunkt, um die Minikrise zu beenden.“