Noch in seiner Zeit bei den Sportfreunden Siegen wurde Abdelhamid Sabiri von mehreren Zweitligisten gejagt. Schlussendlich entschied sich der junge Deutsch-Marokkaner für den Schritt zum 1. FC Nürnberg. Der Shootingstar vom Valznerweiher erklärt, weshalb er sich schlussendlich für einen Wechsel nach Mittelfranken entschieden hat.


1. FC Nuernberg v SG Dynamo Dresden - Second Bundesliga

Satte 14 Tore erzielte Guido Burgstaller, bevor er sich beim FC Schalke 04 eine neue Herausforderung suchte. Abdelhamid Sabiri machte in den vergangenen Wochen den Abgang des österreichischen Toptorjägers nahezu vergessen. In drei Spielen für den 1. FC Nürnberg erzielte der 20-Jährige, der bislang nur mit einem Amateurvertrag bis 2018 ausgestattet ist, drei Tore für den Club. Doch warum hat er sich überhaupt für einen Wechsel nach Nürnberg entschieden?


„Ich habe mit einigen Vereinen Gespräche geführt, mich aber für den Club entschieden, weil dies der richtige Weg war. Dieter Nüssing und Michael Köllner haben mich einfach inspiriert mit der Philosophie und dem ganzen Konzept beim Club“, wird Sabiri in der Bild zitiert. 


Er selbst war überrascht davon, wie leicht ihm der Sprung von der vierten in die zweite Liga gelang. Zum Saisonanfang war der 20-Jährige nur als Verstärkung für die zweite Mannschaft des Clubs vorgesehen, die in der Regionalliga Bayern an den Start geht.


Mit zwölf Toren und sechs Vorlagen und dem Abgang von Burgstaller schoss sich der Senkrechtstarter in den Fokus von Cheftrainer Alois Schwartz. Die größte Umstellung ist für Sabiri derweil noch der körperbetonte Fußball im Unterhaus: „Es ist immer hart in den Zweikämpfen, gibt viele Luftkämpfe. Aber ich habe die letzten Jahre auch hart trainiert um mich darauf vorzubereiten.“ An Selbstvertrauen mangelt es dem Überflieger nicht, der sagt: „Ich denke, dass ich ich bereit für die 2. Liga bin.“